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Jahresendrally ?

26.12.2018

Der Preis für ein Barrel Erdöl ist im vergangenen Monat um 22 % gefallen. Damit war der November der schwächste Monat seit Oktober 2008.

Jahresendrally ?

Eine Rezession oder eine Systemkrise im Bankensektor sind diesmal nicht zu befürchten, wohl aber das Zusammentreffen mehrerer negativer Faktoren: gesunkene Wachstumsprognosen und damit eine Abschwächung der Ölnachfrage, die teilweise Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran, eine überraschend hohe Fördermenge in den Vereinigten Staaten und ein Förderrekord in Saudi-Arabien, das erst kürzlich beteuerte, seine Produktion drosseln zu wollen – ganz zu schweigen vom deutlichen Aufbau spekulativer Positionen am Ölmarkt. Die aufgrund der politischen Ungewissheit weiterhin fragile Marktsituation ist ebenfalls ein Teil der Erklärung für das Ausmaß des Preisverfalls.

Als Folge hat diese Bewegung dazu geführt, dass die Kernraten und die Breakeven-Inflationsraten nachgaben; Letztere insbesondere im Euroraum. So sank beispielsweise die zehnjährige Breakeven- Inflationsrate in Deutschland im Monatsverlauf um 18 Basispunkte und verzeichnete damit den stärksten Ausschlag seit Anfang 2016.

Auf Grundlage des am 25. November zwischen der Europäischen Kommission und der britischen Regierung verabschiedeten Abkommens geht die Brexit-Debatte weiter. Das Vereinigte Königreich muss nun dem Abkommen im Unterhaus zustimmen. Als Abstimmungstermin ist der 11. Dezember vorgesehen. Ein positiver Ausgang dieses Votums ist derzeit jedoch schwer vorstellbar. Wird Theresa May zurücktreten? Kommt es zu Neuwahlen? Kommt es gar zu einem zweiten Referendum? Wir gehen nach wie vor davon aus, dass ein „harter Brexit“ vermieden werden kann, doch der Weg zu einem geregelten Austritt wird steinig.

Im Fokus der Anleger stand zudem der G20-Gipfel Ende November in Argentinien mit zwei Schwerpunktthemen: den Handelsspannungen zwischen den USA und China sowie den Gesprächen über eine mögliche Drosselung der Erdölförderung seitens der OPEC und Russlands. Und ausnahmsweise in diesem Jahr wurden ihre Hoffnungen nicht enttäuscht:

  • Donald Trump und Xi Jinping verständigten sich auf einen neunzigtägigen „Waffenstillstand“ im Handelskonflikt.
  • Die OPEC und ihre Verbündeten arbeiten an einer Vereinbarung zur Reduzierung der Produktion um 1,3 Millionen Barrel pro Tag.

Das letzte zentrale Thema ist die Kehrtwende des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell: Nachdem dieser am 3. Oktober bekanntgegeben hatte, dass die Geldpolitik noch weit vom Gleichgewichtszins entfernt sei (und die Zinszügel entsprechend anzog), sah er die Zinsen nun knapp unter dem neutralen Niveau.
Dieser neue Tonfall hat wesentlich dazu beigetragen, die Finanzmärkte zu beruhigen. Letztendlich könnte es zu einer Jahresendrally kommen, vor allem in den Schwellenländern (Devisen, Anleihen und Aktien) – der Region, die in diesem Jahr besonders in Mitleidenschaft gezogen wurde und von den jüngsten Entwicklungen am stärksten profitiert hat. Auch in Europa ist eine Rally denkbar, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die politischen Probleme gelöst werden.

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