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Aktuelles 

Ein Dankeschön an die Fed ...

26.02.2019

Auf einen Dezember, der zu den schlechtesten für die Finanzmärkte seit über zehn Jahren gehörte, folgte ein hervorragender Januar: +7,87 Prozent für den S&P 500 nach -9,18 Prozent im Dezember, +15,04 Prozent für ein Barrel Öl nach -8,36 Prozent im Dezember und eine vergleichbare Entwicklung bei den meisten anderen risikoreichen Vermögenswerten.

Der veränderte Tonfall der US-Zentralbank spielte - wie auch schon im September und im Dezember - eine bedeutende Rolle bei dieser Stimmungsaufhellung am Markt. Dies könnte den Schluss nahe legen, dass die Fed im Nachhinein das Feuer wieder gelöscht hat, das sie im September mit der Aussage entfacht hatte, sie wolle „deutlich über den neutralen Satz hinausgehen“.

Wie dem auch sein: Die extrem expansiven Äußerungen von Jerome Powell sowie allen anderen Fed-Vertretern, insbesondere in Bezug auf den Bilanzabbau der Notenbank, haben auf breiter
Basis zur Beruhigung der Märkte beigetragen. Diese können ihre Aufwärtsentwicklung nun fortsetzen, da die nächste Zinserhöhung frühestens Ende des ersten Halbjahres ansteht.

Ein weiterer bedeutender Parameter für das Verständnis der Marktentwicklung im Januar ist zweifellos die „Überreaktion“ im vierten Quartal des vergangenen Jahres, insbesondere am Jahresende, an nur noch wenig liquiden Märkten. War dies eine Folge der systematischen Strategien, die die Marktbewegungen vergrößerten? Oder die Kapitulation der institutionellen
Anleger, insbesondere nach einer historisch langen Hausse der US-Aktien? In jedem Fall weisen die von uns verfolgten Indikatoren alle darauf hin, dass die Zuflüsse zu risikoarmen Anlagen (Kernstaatsanleihen) historisch zum Jahresende eine wichtige Rolle spielen. Dies erklärt die Erholung im Januar teilweise.

Weitere, eher fundamental bedingte Faktoren haben zur Fortsetzung dieser Entwicklung beigetragen.

Die im Rahmen der derzeit in den USA laufenden Ergebnissaison veröffentlichten Geschäftszahlen fallen beruhigend aus, da die Gewinne die Prognosen der Analysten im Allgemeinen um 70 Prozent übersteigen, was in etwa dem historischen Durchschnitt entspricht. Angesichts der im Vorfeld stark gesunkenen Erwartungen muss diese Zahl zwar relativiert werden, ist aber insgesamt dennoch ermutigend und zerstreut die teilweise gehegte Angst vor einem Gewinneinbruch.

Auch die jüngst veröffentlichten US-Indikatoren der wirtschaftlichen Aktivität trugen angesichts der kurzfristig niedrigen Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den USA zur Beruhigung der Anleger bei.

Welche Haltung sollte man jetzt, nach der augenscheinlichen Korrektur der Marktübertreibungen, einnehmen? Unserer Einschätzung nach spricht die Lage weiterhin für Anlagen in Schwellenländern.
Die Risikoprämien sind nach wie vor erhöht und die Anleger eher schwach engagiert. Zudem wirkt das Risiko einer starken Aufwertung des US-Dollars angesichts der jüngsten Äußerungen der Fed gering. Des Weiteren behalten wir unsere positive Haltung gegenüber Portugal und Spanien sowie der US-Inflation bei.

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